STAMINA Gewaltresilienz bei Jugendlichen Qualitative Analyse
Busche, Mart, Scambor, Elli (2011). STAMINA Gewaltresilienz bei Jugendlichen Qualitative Analyse. Forschungsbericht. EU-DAPHNE Projekt STAMINA
Busche, Mart, Scambor, Elli (2011). STAMINA Gewaltresilienz bei Jugendlichen Qualitative Analyse. Forschungsbericht. EU-DAPHNE Projekt STAMINA
Dieses EU-Projekt dient der Weiterentwicklung von betreuten Wohnformen für Kinder und Jugendliche von 12 – 18 Jahren, indem Pädagog_innen durch Befragungen und Kompetenzentwicklung darin gestärkt werden, gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche besser zu unterstützen und dafür spezifische Maßnahmen durchzuführen.
Unter der Leitung der spanischen Partnerorganisation SURT und in Zusammenarbeit mit Partner_innen in Bulgarien, Italien, Deutschland und Großbritannien (Schottland) wurden in Österreich in den Jahren 2016 und 2017 folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
Kooperierende Einrichtungen profitierten von diesem Projekt in mehrfacher Weise: Durch die kontinuierliche Beteiligung am Forschungsprozess und die Teilhabe an der Ergebnisdiskussion, durch das Angebot der Teilnahme am Fortbildungsprogramm, durch die Begleitung der pädagogischen Arbeit durch das Trainer_innenteam und durch diverse Fortbildungsangebote sowie den Kontakt zu den internationalen Partnerorganisationen.
EU-Just/2015 / Kofinanzierung Land Steiermark Soziales, Arbeit und Integration
Institut für Männer- und Geschlechterforschung im VMG (Graz, Austria)
SURT. Fundació de dones. Fundació privada (Barcelona, Spain)
Dissens – Institut für Bildung und Forschung (Berlin, Germany)
Animus Association Foundation (Sofia, Bulgaria)
Istituto degli Innocenti (Florenze, Italy)
Children in Scotland (Edinburgh, UK)
Scambor, E. (2016). Burschen und Care-Berufe: Geschlechtersegregation, Barrieren und bewährte Praktiken. In: Putz, S., Stockhammer, H. & Sturm, R. (Hg.): Geschlecht, Berufswahl und Arbeitsmarkt. Eine aktuelle Projektschau der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abt. Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS Österreich. AMS Report 113. S. 24-39.
http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/BibShow.asp?id=11417
Die Stadt Wien hat mit den bisherigen Gender Mainstreaming (GM) Schulungsangeboten vor allem der Wissensstand der Mitarbeiter_innen erhöht und im Bereich der Sensibilisierung viel erreicht (Bsp. Handbuch „Gender Mainstreaming leicht gemacht“).
Mit dem Gender-Planspiel sollen weitere Zielgruppen erreicht und Vertiefungsmöglichkeiten für die Praxis geboten werden.
Das Gender-Planspiel führt die Teilnehmenden (’Detektiv_innen‘) durch die Analyse sozialer Ungleichheit einer Organisation, die einer Abteilung der Stadt Wien nachempfunden wird. Basis dieser Methode bildet Datenmaterial, aus dem die Modell-Abteilung (inkl. Tätigkeitsfelder) einer öffentlichen Verwaltungsinstitution kreiert wird. Die Teilnehmenden schlüpfen im Rahmen des Gender-Planspiels in die Rolle von ’Detektiv_innen‘ und durchforsten gemeinsam die Abteilung, vor allem mit Blick auf ihre Aufgaben und Tätigkeitsbereiche. Wissens-Inputs unterstützen sie dabei. Der Blick wird dabei auf Geschlecht, Migration und andere soziale Kategorien gelegt. Theoretische Zugänge und Methoden-Tools (insbesondere die 4-R-Methode) zur Analyse der Abteilung und ihrer Tätigkeitsbereiche werden vorgestellt. Das Gender-Planspiel soll die Teilnehmenden befähigen, Gender-Analysen in eigenen Arbeitszusammenhängen vorzunehmen. Der Schwerpunkt der Gender-Analyse wird auf die Betrachtung der Aufgaben und Tätigkeiten der Abteilung nach außen gelegt.
Rolle des Instituts für Männer- und Geschlechterforschung:
Stadt Wien, Magistratsdirektion
Scambor, E. (2015). Burschen und Care-Berufe: Geschlechtersegregation, Barrieren und bewährte Praktiken. AMS info 327/328.
Scambor, E. (2015). Sind Burschen Bildungsverlierer? Eine Diskussion am Beispiel der Early School Leavers. In Dachverband der Offenen Jugendarbeit (Hrsg.), Offene Jugendarbeit in der Steiermark. 30 Jahre Vernetzung und Fachdiskurs. Graz: Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik. S.259-270.
Kurzmann, M. M. / Scambor, Ch. (2014). Täterarbeit und Gewaltprävention: Intersect Violence! Gastbeitrag im KLRSEX-BLOG der Bundes Jugend Vertretung, 6.11.2014.
Entwicklung eines spezifischen Veranstaltungsformates zur Vermittlung von alternativen Berufen (Pädagogische, Gesundheit und Pflegeberufe) speziell für männliche Jugendliche ab der 7. Schulstufe im Berufsinformationszentrum Graz (inkl. Analyse, Entwicklung einer Handreichung, Pilotworkshop und Evaluation).
AMS BIZ
Institut für Männer- und Geschlechterforschung in Kooperation mit der Fachstelle für Burschenarbeit
Scambor, E. (2014). Sind alle Burschen Bildungsverlierer? Erhellende Einblicke auf Basis einer intersektionalen Analyse der Early School Leavers, in: Erziehung und Unterrricht, Jänner/Februar 1-2/2014, S. 106-114.
Männerberatung Graz (2009). Evaluation Boys' Day 2008, 2009.