Green Paper Männergesundheitsförderung Steiermark
Scambor, C. (2013). Green Paper Männergesundheitsförderung Steiermark. Gefördert von: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, FA8 - Gesundheit
Scambor, C. (2013). Green Paper Männergesundheitsförderung Steiermark. Gefördert von: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, FA8 - Gesundheit
Das Ziel des Projektes ist auf europäischer Ebene die Optionen von Jungen bei der Berufswahl in vorwiegend weiblich konnotierten Berufsfeldern zu erweitern und sie als Zielgruppe für geschlechtsuntypische Bildungswege und Karrieremöglichkeiten verstärkt explizit zu adressieren. Im Zentrum stehen dabei soziale, erzieherische und pflegerische Berufe, fokussiert wird auf den Übergang Schule – Beruf.
Das Projekt wird dabei mit einer mehrgleisigen Strategie Wissen aus Ländern, in denen bereits viel zu Jungen in sozialen, erzieherischen und Pflegeberufen gearbeitet wird (Deutschland und Österreich) in solche, in denen dies bisher kaum der Fall ist (Slowenien, Italien, Bulgarien, Litauen) transferieren und gleichzeitig existierende Ansätze analysieren und weiterentwickeln.
Durch die Verbreitung von erfolgreichen Projekten und Strategien einzelner Länder durch Austausch auf internationaler Ebene, die Analyse und (Weiter-)Entwicklung von Lehrmaterialien, die Entwicklung und Testung von Fortbildungen für Lehrer_innen und Berufsberater_innen, die (Weiter-)Entwicklung landesspezifisch angepasster Aktivitäten sowie durch die Erstellung eines Handbuchs soll die Förderung von Jungen in Bezug auf die Berufswahl umfassend unterstützt werden.
Identifizierung und Analyse bereits existierender Ansätze für die geschlechterreflektierte Jungenförderung in der Berufs- und Lebensplanung auf nationaler Ebene sowie im Rahmen von internationalem Expert_innenaustausch sowie exemplarische Analysen von Unterrichts- und Beratungsmaterialien zum Thema Berufswahl in Bezug auf Geschlechterstereotype und Heteronormativität.
Erstellung einer Informations- und Materialiensammlung zu relevanten Themen (Geschlechterkonstruktionen und –stereotype, Männlichkeitsbilder, geschlechtsspezifische Berufswahl, Möglichkeiten der Förderung von Jungen hinsichtlich der Wahl weiblich konnotierter Berufe, Erfahrungen von Jungen und Männern mit solchen Berufen) für Lehrer_innen, Berufsberater_innen und weitere Multiplikator_innen und (weiter-)Entwicklung von Informationsmaterialien über Männer in geschlechtsuntypischen Berufen für Jungen und Eltern
Entwicklung und Durchführung von mehrteiligen Fortbildungen für Lehrer_innen, Berufsberater_innen und weitere Multiplikator_innen zu geschlechterreflektierter Berufs- und Lebensorientierung.
Entwicklung von Empfehlungen für die Konzeption von Unterstützungskationen mit denen Jungen, Eltern und Fachkräfte erreicht werden können und Entwicklung und Testung von Modulen zur Vor- und Nachbereitung von (Kurzzeit-)Praktika für eine Handreichung für Pädagog_innen und Berufsberater_innen.
Die Ergebnisse des Projekts werden in einem Handbuch zusammengefasst und auf einer europäische Abschlusskonferenz breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.
EU-JUSTICE
Kofinanzierung BMBWF und BMASGK
Institut für Männer- und Geschlechterforschung im VMG
Scambor, C. & Scambor, E. (2017). Gender Based Violence and the Role of Men (Nasilje na podlagi spola in vloga moških). In: Časopis za kritiko znanosti, Let. XLV, 2017, Številka 267. P.115-127.
Bergmann, N., Gassler, H., Kugi-Mazza, E., Leitner, A., Scambor, E. & Waid, M. (2017): Berufsbildung ‚aktuell‘: Renaissance der altbekannten Arbeitsmarktsegregation oder neue Möglichkeit für eine gleichstellungsorientierte Arbeitswelt? In: Schlögl, P., /Moser, D., Stock, M., Schmid, K. & Gramlinger, F. (Hg.): Berufsbildung, eine Renaissance? Motor für Innovation, Beschäftigung, Teilhabe, Aufstieg, Wohlstand,.... München: Bertelsmann Verlag. S. 184-198.
Scambor, E. (2017). "… erzähl, wenn dir danach ist. Ich höre zu.“ Hilfreiche Bedingungen und Aufdeckungsverläufe bei männlichen Betroffenen von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. In: soziales_kapital. wissenschaftliches journal österreichischer fachhochschul-studiengänge soziale arbeit, Bd. 17.
Adler-Klausner, E., Jauk, D., Mayer, S., Scambor, E. (2017). Gleichberechtigte Wissenschaft. Fundiert argumentieren für Gender Studies. Herausgegeben von der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung, Universität Graz.
Das EU-Projekt „Culture of Care“ (2017-2019) soll dazu beitragen, dass männliche Kinder und Jugendliche künftig seltener Opfer von sexualisierter Gewalt werden (Prävention). Dies geschieht indem das Bewusstsein für Jungen als Betroffene von sexualisierter Gewalt im sozialen Nahraum (Schule, etc.) durch Wissensvermittlung, Training und durch eine Informationskampagne gesellschaftlich verankert wird. Von einer höheren Sensibilisierung für dieses Thema ist ein gewaltpräventiver Effekt zu erwarten. Eine "Kultur der Sorge" ist eine zentrale Rahmenbedingung für ein gesundes Leben unserer Kinder und Jugendlicher.
Das Projekt „Culture of Care“ hat folgende Ziele:
Zielgruppen: Dieses Projekt zielt auf die Verbesserung der Lebenssituation von männlichen Kindern und Jugendlichen, die (potentiell) von sexualierter Gewalt betroffen sein könnten. Dies betrifft Kinder und Jugendliche in allen Altersgruppen, mit oder ohne Migrationserfahrung. Über Kontakte zu Bildungs- und Betreuungsinstitutionen in der gesamten Steiermark wird versucht, Kinder und Jugendliche zu erreichen. Ebenfalls in das Projekt eingebunden sind lokale und nationale Institutionen, Vereine, die im Bildungs- und Betreuungsbereich tätig sind, pädagogische Fachkräfte sowie Jugendinstitutionen und Schulen. Zusätzlich werden relevant nationale und lokale Stakeholder (zuständige Vertreter_innen des Landes Stmk, Netzwerkvertreter_innen, NGO's,….) in das Projekt eingebunden.
Instiut für Männer- und Geschlechterforschung im VMG
Scambor, E./ Wittenzellner, U./ Puchert, R./ Rieske, T.V./ Könnecke, B. (2016). "... dass die Leute da auch genauer hingucken" Wie kann die Aufdeckung von sexualisierter Gewalt bei männlichen Kindern und Jugendlichen in der Jugendarbeit gefördert werden? In sozialmagazin - Die Zeitschrift für Soziale Arbeit, 41. Jg. H.7-8, Beltz Juventa. S. 60-67.
Dieses EU-Projekt dient der Weiterentwicklung von betreuten Wohnformen für Kinder und Jugendliche von 12 – 18 Jahren, indem Pädagog_innen durch Befragungen und Kompetenzentwicklung darin gestärkt werden, gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche besser zu unterstützen und dafür spezifische Maßnahmen durchzuführen.
Unter der Leitung der spanischen Partnerorganisation SURT und in Zusammenarbeit mit Partner_innen in Bulgarien, Italien, Deutschland und Großbritannien (Schottland) wurden in Österreich in den Jahren 2016 und 2017 folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
Kooperierende Einrichtungen profitierten von diesem Projekt in mehrfacher Weise: Durch die kontinuierliche Beteiligung am Forschungsprozess und die Teilhabe an der Ergebnisdiskussion, durch das Angebot der Teilnahme am Fortbildungsprogramm, durch die Begleitung der pädagogischen Arbeit durch das Trainer_innenteam und durch diverse Fortbildungsangebote sowie den Kontakt zu den internationalen Partnerorganisationen.
EU-Just/2015 / Kofinanzierung Land Steiermark Soziales, Arbeit und Integration
Institut für Männer- und Geschlechterforschung im VMG (Graz, Austria)
SURT. Fundació de dones. Fundació privada (Barcelona, Spain)
Dissens – Institut für Bildung und Forschung (Berlin, Germany)
Animus Association Foundation (Sofia, Bulgaria)
Istituto degli Innocenti (Florenze, Italy)
Children in Scotland (Edinburgh, UK)
Scambor, E. (2016). Burschen und Care-Berufe: Geschlechtersegregation, Barrieren und bewährte Praktiken. In: Putz, S., Stockhammer, H. & Sturm, R. (Hg.): Geschlecht, Berufswahl und Arbeitsmarkt. Eine aktuelle Projektschau der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abt. Arbeitsmarktpolitik für Frauen des AMS Österreich. AMS Report 113. S. 24-39.
http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/BibShow.asp?id=11417