Jungen*pädagogik und Prävention von sexualisierter Gewalt

Potenziale und Herausforderungen männlichkeitsbezogener Jugendarbeit, Sexualpädagogik, Prävention sexualisierter Gewalt sowie queerer Bildung.
Das Praxis-Forschungsprojekt JupP zielt auf eine verbesserte Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, die sich als männlich verstehen. Hierfür werden präventionsbezogene Aspekte in den pädagogischen Angebote der vier Praxisfelder Jungenarbeit, Sexualpädagogik, Präventionsarbeit zu sexualisierter Gewalt sowie queerer Bildung in einem gemeinsamen Reflexionsprozess herausgearbeitet und weiter entwickelt.

In den vier Praxisfeldern sind bereits verschiedene pädagogische Aspekte (Zugänge, Methoden und/oder Praxen) vorhanden, die z.B. das Potential in sich tragen, männliche Kinder und Jugendliche

  • dazu zu befähigen, Gewaltwiderfahrnisse als solche einzuordnen,
  • von Männlichkeitsanforderungen zu entlasten, die eine Auseinandersetzung mit Gewaltwiderfahrnissen erschweren,
  • in ihrer Selbstbestimmung in Bezug auf ihren Körper oder auf ihr sexuelles Selbstverständnis und Begehren zu stärken,
  • dazu anzuregen, in Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu treten.

Die Potenziale und Herausforderungen der vier Praxisfelder werden in Praxis-Forschungsprozess herausgearbeitet um pädagogische Praxis betroffenensensibel weiter zu entwickeln. Ziel ist die Prävention von sexualisierter Gewalt zu verbessern und (potentiell) Betroffenen besser zu schützen.

AuftraggeberInnen: 

  • Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V., Berlin
  • Alice Salomon Hochschule Berlin

ProjektpartnerInnen: 

  • Tauwetter e.V.
  • Strohhalm e.V.
  • Familienplanungszentrum Balance
  • Pro familia Landesverband Brandenburg e.V.
  • Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen
  • Jungs e.V.
  • ABQueer e.V.
  • ASchlau e.V.

Laufzeit: 

2018 bis 2021