Manosphere
Scambor, Elli (2026). Impuls zu 'Manosphere' im Rahmen der Veranstaltung 'Sei mein Influencer!' am 27.Mai 2026 im Haus der Begegnung in Innsbruck
Scambor, Elli (2026). Impuls zu 'Manosphere' im Rahmen der Veranstaltung 'Sei mein Influencer!' am 27.Mai 2026 im Haus der Begegnung in Innsbruck
Scambor, Elli, Holtermann, Daniel (2026). Von gewaltvollen zu fürsorglichen männlichen Praktiken. Caring Masculinities in der pädagogischen Praxis. Weinheim: Beltz Juventa. https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkt…
Scambor, Elli (2026). Von »I don’t care« zu »I care«. IN: TELEVIZION 39/2026/1 WERTE UND MÄNNERBILDER.
Pflege stärken. Gewalt verhindern.
In Österreich übernehmen zunehmend auch Männer* unbezahlte Pflegearbeit – als Partner oder Söhne. Neben organisatorischen, emotionalen und finanziellen Belastungen stehen sie häufig unter dem Druck traditioneller Männlichkeitsbilder, die es erschweren, Hilfe anzunehmen oder Überforderung anzusprechen. Dauerhafte Überlastung gilt jedoch als zentraler Risikofaktor für häusliche Gewalt.
Das Projekt setzt hier an: Es macht Belastungen und Unterstützungsbedarfe pflegender Männer* sichtbar und entwickelt gezielte Präventionsmaßnahmen – mit dem Ziel, insbesondere Frauen* ab 60 Jahren besser vor Gewalt zu schützen.
Methodisch basiert das Projekt auf rund 40 Interviews mit pflegenden Männern*, 25 Interviews mit Unternehmensvertreter*innen sowie Interviews mit Care-Expert*innen. In Fokusgruppen werden gemeinsam konkrete Unterstützungsangebote entwickelt. Daraus entstehen ein Forschungsbericht mit Handlungsempfehlungen, ein modulares Fortbildungskonzept mit 8–12 Formaten für rund 130 Teilnehmende sowie zwei praxisnahe Leitfäden (für pflegende Männer* und für Unternehmen). Ein Online-Dossier, barrierearme Informationsmaterialien und eine Abschlussveranstaltung sichern den Transfer.
Begleitende Evaluationen überprüfen Wirksamkeit und Praxistauglichkeit. Der Erfolg zeigt sich unter anderem in der Umsetzung der Maßnahmen, der erreichten Teilnehmendenzahl und der nachhaltigen Verankerung der Ergebnisse.
Ziel von MiP ist es, Pflegebedingungen zu verbessern, Überlastung zu reduzieren und damit einen wirksamen Beitrag zur Prävention von Gewalt gegen Frauen* 60+ zu leisten.
BMASGPK
Institut für Männer- und Geschlechterforschung im VMG
L & R Sozialfoschung
Das Projekt "SHIELD - Strengthening child protection in care facilities to support disclosure of violence" verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche in betreuten Wohnformen besser vor Gewalt zu schützen und sie dabei zu unterstützen, (mit-)erlebte Gewalt sicher und vertrauensvoll offenzulegen. Gemeinsam mit ihren Betreuungspersonen sollen junge Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren ein besseres Verständnis für unterschiedliche Formen von Gewalt und für Wege der Offenlegung entwickeln.
Kinder und Jugendliche, die in betreuten Wohnformen leben, gehören häufig zu mehrfach belasteten und vulnerablen Gruppen. Ihr Risiko, Gewalt in der Herkunftsfamilie, der Pflegefamilie, der Fremdunterbringung oder im sozialen Umfeld erlebt zu haben oder weiterhin ausgesetzt zu sein, ist deutlich erhöht. Gleichzeitig verfügen sie oft über wenig Ressourcen und sichere Anlaufstellen, um Vorfälle zu melden oder Unterstützung zu suchen.
SHIELD untersucht, welche Faktoren das Melden von Gewalterfahrungen in betreuten Wohnformen erleichtern oder erschweren – sowohl aus Sicht der Kinder und Jugendlichen als auch der Fachkräfte. Ein weiteres Ziel ist es, die Kompetenzen von Fachkräften in der Arbeit mit jungen Menschen zu stärken. Sie sollen besser erkennen können, wann Gewalt vorliegen könnte, und wissen, wie sie Kinder und Jugendliche sicher und wirksam unterstützen können. Parallel dazu arbeitet das Projekt daran, das Wissen von Kindern und Jugendlichen über Gewaltformen zu erweitern und sie zu ermutigen, über belastende Erfahrungen zu sprechen. Darüber hinaus sensibilisiert SHIELD Fachkräfte im Kinderschutz sowie die breite Öffentlichkeit für bewährte Schutzkonzepte und vorhandene Meldestrukturen. Ein weiterer zentraler Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung von Advocacy-Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, Kinderschutzsysteme langfristig zu stärken. Dazu gehören unter anderem der Aufbau eines Jugendbeirats (YAB) sowie die Entwicklung und Umsetzung von Trainingsprogrammen.
Das Projekt wird von HFC – Hope for Children (Zypern) koordiniert und gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Österreich, Italien, Litauen, Griechenland und Spanien umgesetzt.
EU-Programm CERV (Citizens, Equality, Rights and Values Programme) und BMSGPK
Funded by the European Comission, CERV-2024-DAPHNE and co-funded by the Austrian Ministry for Social Affairs, Health, Care and Consumer Protection.
Institut für Männer- und Geschlechterforschung
Hope For Children (HFC) – Zypern (coordinator of SHIELD)
Fundación Diagrama Intervención Psicosocial (FDIP) - Spanien
Center for equality advancement (CEA) - Litauen
The Smile of the Child (TSoC) - Griechenland
CESIE ETS (CESIE) – Italien
Scambor, Elli, Bergmann, Nadja, Bacher-Posch, Oliver, Danzer, Lisa, Nikolatti, Ronja, Pretterhofer, Nicolas, Sauseng, Jayda & Veronika Suppan (2025). Broschüre: Mit Geschlechtergerechtigkeit zu Gewaltprävention. Gender Equality and Quality of Life Study Austria.
Das Projekt adressiert und bekämpft gesellschaftliche Problemlagen wie geschlechtsspezifische Gewalt und extremistische Denkweisen. Es schafft ein Bewusstsein für alternative Männlichkeitsmodelle und vermittelt Jugendlichen wichtige soziale Kompetenzen, die aktiv zu einem respektvollen, integrativen Zusammenleben beitragen. Die „Held*innen“ wirken als beständige Vorbilder, die Gleichaltrige inspirieren und sich für eine Gesellschaft einsetzen, die Vielfalt und soziale Eingliederung als Werte anerkennt.
Ausbildung Agents of Change: In Peer-Trainings werden Jugendliche aus Linzer Schulen auf ihre Tätigkeit als Agents of Change geschult und vorbereitet. Die Rekrutierung der Agents of Change (Peers) erfolgt über sozialpädagogische Fachkräfte an den jeweiligen Schulen.
Workshops an Linzer Schulen durch Agents of Change: An den teilnehmenden Linzer Schulen werden Peer-to-Peer Workshops durchgeführt. Geleitet werden die Workshops durch jeweils zwei Agents of Change (Peer-Educators). Fachlich begleitet und unterstützt werden die Workshops durch Expert*innen des VMG undf Lehrkräften vor Ort.
Schulungen und Gewaltcoaching für Fachkräfte: Begleitende Schulungen für pädagogische Fachkräfte an Linzer Schulen zu Gender Based Violence (GBV) und wie diese v. a. Burschen* in ihrem Engagement für Gleichstellung und gegen Gewalt und Extremismus stärken können, unterstützen das Vorhaben im Sinne eines strukturellen, systemischen Ansatzes.
Stadt Linz, Integrationsbüro
JUPP-Posterpräsentation "Jungen*pädagogik und Prävention von sexualisierter Gewalt" im Rahmen der DGfE-Herbsttagung „Aufarbeitung des Umgangs mit sexualisierter Gewalt in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Konsequenzen, Desiderata und Ausblicke", 10. bis 11. November 2023 im Bildungszentrum Erkner.
Scambor, Elli, Bergmann, Nadja, Bacher-Posch, Oliver, Danzer, Lisa, Nikolatti, Ronja, Pretterhofer, Nicolas, Sauseng, Jayda & Veronika Suppan (2025). Gender equality for violence prevention. Gender Equality and Quality of Life Study Austria.
Scambor, Elli, Bergmann, Nadja, Bacher-Posch, Oliver, Danzer, Lisa, Nikolatti, Ronja, Pretterhofer, Nicolas, Sauseng, Jayda & Veronika Suppan (2025). Mit Geschlechtergerechtigkeit zu Gewaltprävention. Gender Equality and Quality of Life Study Austria.