Was machen Jugendliche mit Pornografie? Ein Perspektivenwechsel
Kurzmann, Michael M. (2010). Was machen Jugendliche mit Pornografie? Ein Perspektivenwechsel. In: Zeitung der Plattform gegen die Gewalt in der Familie, Ausgabe 3/2010, S. 14f.
Kurzmann, Michael M. (2010). Was machen Jugendliche mit Pornografie? Ein Perspektivenwechsel. In: Zeitung der Plattform gegen die Gewalt in der Familie, Ausgabe 3/2010, S. 14f.
CAHRV - "Co-ordination Action on Human Rights Violations" ist ein Forschungsnetzwerk, das Menschenrechtsverletzungen im Kontext zwischenmenschlicher Beziehungen fokussiert.
Ziel dieses Netzwerks ist es, Wissen und Expertise zum Thema Gewalt zu integrieren, die theoretische und empirische Basis im Sinne einer gezielten Politikberatung zu vereinigen, sowie neue, interdisziplinäre und transnationale Studien zu diesem Thema anzuregen. Die Verbreitung
von Wissen und Expertise soll PraktikerInnen, PolitikerInnen und WissenschafterInnen in ihrer Arbeit unterstützen.
CAHRV setzt sich zusammen aus Forschungsinstitutionen, strategischen Netzwerken sowie individuellen ForscherInnen.
Die vier zentralen thematischen Schwerpunkte des Netzwerks sind:
Co-funded by the 6th Research Master Program of the European Union
Forschungsbüro Männerberatung Graz. Die Mitarbeiter/innen des Forschungsbüros sind Teilnehmer/innen der Koordinierungsaktion "Coordination Action on Human Rights Violation" im Subnetwork 4 (Analyse protektiver Faktoren)
Associated Networks
European Women's Health Network Women Against Violence Europe; Koordination Prof. Dr. Carol Hagemann-White, Universität Osnabrück
Konzepte und Methoden für eine gewaltpräventive, intersektionelle Jugendarbeit.
Für Lehrer_innen, Trainer_innen, Erzieher_innen und Jugendliche.
PeerThink zielt auf die Entwicklung einer gewaltpräventiven Arbeit mit Jugendlichen ab, die Kategorien wie Gender, Ethnizität, Religion, Bildungshintergrund sowie weitere soziale Strukturen systematisch mit einbezieht. Um eine effektive gewaltpräventive Arbeit zu praktizieren sind diese Kategorien systematisch in ihren Überscheidungen zu berücksichtigen, d.h. die Arbeit ist intersektional. Dieser neue Ansatz wurde im Rahmen von PeerThink erprobt und evaluiert werden.
Projektergebnisse
Forschungsbüro Männerberatung Graz
EU Daphne III Project, (2009-2011)
Die Beziehung zwischen der erlebten physischen und/oder psychischen Gewalt von Jugendlichen in der Familie als Opfer und der schulischen Gewalt mit Jugendlichen als TäterInnen ist, so die vorliegenden Forschungsergebnisse, besonders ausgeprägt. Dennoch kann nicht davon ausgegangen werden, dass Gewaltentwicklung Jugendlicher in der Schule kausal mit der sozialen Herkunft und der damit einhergehenden familiären Erfahrungen determiniert ist.
Das Projekt versucht, Faktoren von Gewaltresilienz zu ermitteln, d.h. herauszufinden, was Jugendliche mit für die Entwicklung von gewaltfreien Konfliktalternativen ungünstigen familiären Bedingungen dazu bringt, sich im Gewaltbereich wider Erwarten positiv, d.h. gewaltfrei zu entwickeln.
Die Ergebnisse des Projekts sollen Aufklärung zur Gestaltung von wirksamen Maßnahmen für Familien und Schule erlauben. Dabei geht es konkret um die Identifikation von Faktoren, die auch unter erschwerten familiären Sozialisationsbedingungen eine gewaltfreie Entwicklung Jugendlicher in der Schule und in der Freizeit begünstigen. Hierbei lenken wir die Aufmerksamkeit auf Faktoren, die in Familien, Schulen oder im außerschulischen Gleichaltrigenkontext beeinflussbar erscheinen und Orientierungshilfen zur Gestaltung von wirksamen Maßnahmen erlauben.
Der äußerst fruchtbaren Gewalt-Intersektionalitätsdebatte folgend, untersuchen wir die Heterogenität der Gewaltsozialisation nach Geschlecht, kulturellem Hintergrund und sozialen Status. Diese Resultate sollen die Grundlage für gezielte Fördermaßnahmen bilden.
EU-Daphne
Sozialressort des Landes Steiermark
Forschungsbüro Männerberatung Graz
Universität Osnabrück, Germany www.uni-osnbrueck.de (Projektkoordination)
Dissens e.V., Berlin, Germany www.dissens.de
Universität Girona, Spain www.udg.edu/
Peace Institute Ljubljana, Slovenia www.mirovni-institut.si
Männerberatung Graz, Österreich www.maennerberatung.at
Die Männerberatung Graz versuchte mit der Installierung von Arbeitstreffen für Beteiligte, so genannten Netzwerktreffen, die Vernetzung in der Täterarbeit im Sinne des Opferschutzes zu optimieren und damit die Qualität der täterbezogenen Interventionen auf der Einzelfallebene zu heben.
In der Evaluation wurde versucht, das spezifische Vorgehen innerhalb des Projekts "Thematisches Networking" zu untersuchen und zu bewerten, um herauszufinden welche Aktivitäten in welcher Weise zur Verbesserung der interinstitutionellen Zusammenarbeit im Bereich der Rückfallsprophylaxe / Täterarbeit beitragen zu können.
Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz
Forschungsbüro Männerberatung Graz
Mit Fritz Reinbacher und Heinz Baumann (ehem. Mitarbeiter der Männerberatung Graz).
Reinbacher, F., Nwoha, L., Scambor, E. & Scambor, C. (2008). Eine folgenschwere Verbindung. Geschlecht und Migrationshintergrund als Kategorien in der Gewaltprävention mit Männern [A momentous connection – Gender and Migration in violence prevention with men]. Zeitung der Plattform gegen die Gewalt in der Familie, 4. 6 – 7.
Scambor, Ch., Scambor, E., Reinbacher, F., Stöckel, I., Hrzenjak, M., Wittamer, M., Fischer, M., Busche, M., Stuve, O., Puchert, R., Pape, T.& Humer, Z. (2009). PeerThink - Ein Handbuch für intersektionale Gewaltprävention mit Peers. Daphne II Projekt "PeerThink -- Tools and resources for an intersectional prevention of peer violence".
Scambor, E. & Busche, M. (2009): Intersectional Mainstreaming. Online article within the Daphne project »peerthink«.
Scambor, E., Scambor, C. & Reinbacher, F. (2009). PeerThink Evaluation Report Austria. Analysis of the Good Practice Project M.IK.E – Migration.Interculture.Empowerment.
Kassis,W / Bohne, S./ Scambor, E./ Scambor, Ch./ Mittischeck, L. / Busche, M. /Puchert, R. / Romero, A, / Abril, P. / Hrženjak, M. / Humer, Z. (2011). STAMINA - Entwicklung von gewaltfreiem Verhalten in Schule und Freizeit bei Jugendlichen aus gewaltbelasteten Familien 2009 - 2011.