Bedarfsanalyse unterstützender Maßnahmen von sozial benachteiligten männlichen Jugendlichen an der Schnittstelle Ausbildung und Erwerbsarbeit

Text

Der Übergang vom Lebensfeld Schule/Bildung in jenes der Erwerbsarbeit/ Ausbildung/höhere Bildung zählt in diesem Lebensabschnitt zu den zentralen
Herausforderungen. Vor allem sozial benachteiligte Jugendliche weisen hier ein besonders hohes Risiko auf, diesen Übergang nicht oder nur sehr unbefriedigend zu schaffen. Unterstützende Angebote etwa auf arbeitsmarkpolitischer oder psychosozialer Ebene leisten einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieser Jugendlichen und werden dabei als protektive Faktoren betrachtet, die geeignet sind, die Widerstandskraft sozial benachteiligter Jugendlicher zu stärken und deren Ressourcen – vor dem Hintergrund der jeweils gegebenen arbeitsmarktrelevanten Verhältnisse – so gut wie möglich zur Geltung kommen zu lassen.

In der vorliegenden Studie wurde dieser Lebens-Übergang unter einem geschlechtssensiblen Blickwinkel betrachtet und der Blick auf männliche Jugendliche mit sozialer Benachteiligung gerichtet.

  • Welchen Versorgungsbedarf bzw. Bedarf an Unterstützung orten Burschen mit sozialer Benachteiligung und ExpertInnen an der Schnittstelle von Ausbildung und Berufseinstieg?
  • Welche konkreten unterstützenden Angebote können für diese Zielgruppe im Prozess des Berufseinstiegs hilfreich sein (Innen- und Außenwahrnehmung: Sicht der Burschen und Sicht der ExpertInnen)?
  • Welche Schlüsse lassen sich daraus für die Planung von Maßnahmen für sozial benachteiligte Burschen an der Schnittstelle von Ausbildung und Erwerbsarbeit ableiten?
Projektstart
2011
AuftraggeberInnen

BMASK

Durchführende Organisation
  • Men, Wien
  • Forschungsbüro Männerberatung Graz
  • Männerbüro Salzburg
ProjektpartnerInnen
  • Romeo Bissuti (Men Wien)
  • Elli Scambor (Forschungsbüro Männerberatung Graz)
  • Christian Scambor (Forschungsbüro Männerberatung Graz)
  • Eberhard Siegel (Männerbüro Salzburg)
  • Predrag Pljevaljcic (Men Wien)
  • Markus Zingerle (Men Wien)
Dauer
2011-2012

Evaluation Segame

Text

Evaluation SEGAME - Projekt zur Förderung der seelischen Gesundheit von AfrikanerInnen in der Migration durch Empowerment und Verbesserung ihres Zugangs zu psychosozialen Diensten. Die externe Evaluation fungierte als Instrument zur Wirkungskontrolle, Steuerung, Reflexion und Weiterentwicklung des Projekts SEGAME 

Projektstart
2012
AuftraggeberInnen

Verein Ikemba

Durchführende Organisation

Forschungsbüro Männerberatung Graz

Dauer
2012-2012

The State of Men's Health in Europe (Europäischer Männergesundheitsbericht); EU DG Health and Consumers

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Mitarbeit an der Erstellung des ersten Europäischen Männergesundheitsberichts. Rolle des Forschungsbüros: Reference Group (Beirat)

Projektstart
2009
AuftraggeberInnen

Leeds Metropolitan University

Durchführende Organisation

Forschungsbüro Männerberatung Graz

ProjektpartnerInnen
  • Leeds Metropolitan University, England
  • Instituto de Higiene e Medicina Tropical, Portugal
  • University of Sussex, England
  • Copenhagen University Hospital, Denmark
  • Semmelweiss Medical University, Hungary
  • IT Carlow, Ireland
  • Centrum Onkologii-Instytut, Poland
  • European Men's Health Forum, Belgium
  • European Institute of Women's Health, Ireland
  • Medical University of Vienna, Austria
  • Academic University Hospital Uppsala, Sweden
  • National Centre for Rare Diseases, Italy
Dauer
2009-2011

Prevention of Intimate Partner Violence (IPV), EU-JUSTIZ UND INNERES / DAPHNE; BMGFJ

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Der Fokus dieses EU-Projekts im Programm Daphne II lag auf Gewaltprävention in Partnerschaften und verschiedenen Interventionsarten unter der Perspektive Public Health.

Projektstart
2006
AuftraggeberInnen

EU-JUSTIZ UND INNERES / DAPHNE; BMGFJ

Durchführende Organisation

Forschungsbüro Männerberartung Graz

ProjektpartnerInnen
  • County Council of Värmland, Schweden (Koordination)
  • Devon County Council (UK)
  • Hampton Trust, Hampshire (UK)

Mit Fritz Jenni (ehem. Mitarbeiter der Männerberatung Graz)

Downloads
Dauer
2006-2008

Diversität von Männlichkeiten

Zitation

Elmer, Roland / Scambor, Elli / Kurzmann, Michael M. (2011). Diversität von Männlichkeiten. Die Österreichische Männertagung im Oktober 2011 in Graz beschäftigt sich mit männlichen Orientierungsmustern als einem Beitrag zur Geschlechterdemokratie. In: Switchboard. Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit | Nr. 195 | Sommer 2011.

Jahr
2011
Bereich
Stammbereich

Burschen sind Burschen sind nicht Burschen.

Zitation

Kurzmann, Michael M. (2010). Burschen sind Burschen sind nicht Burschen. Aspekte und Methoden geschlechterreflektierender Arbeit mit männlichen Jugendlichen im Gruppensetting. In: Geschlechtsbezogene Zugänge in der Offenen Jugendarbeit. Steirischer Dachverband der Offenen Jugendarbeit. S. 40-45.

Jahr
2010
Bereich
Stammbereich

STAMINA - Entwicklung von gewaltfreiem Verhalten in Schule und Freizeit bei Jugendlichen aus gewaltbelas

Zitation

Kassis,W / Bohne, S./ Scambor, E./ Scambor, Ch./ Mittischeck, L. / Busche, M. /Puchert, R. / Romero, A, / Abril, P. / Hrženjak, M. / Humer, Z. (2011). STAMINA - Entwicklung von gewaltfreiem Verhalten in Schule und Freizeit bei Jugendlichen aus gewaltbelasteten Familien 2009 - 2011.

Jahr
2011
Eigene PDFs
Bereich
Stammbereich